Selbsthilfe bei Erkrankung der Prostata

Josef Dietz

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"Miteinander - Füreinander"


ist das Motto der im Juni 2001 gegründeten Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Raum Bruchsal und der im Juli 2007 in Bretten gegründeten Selbsthilfe-Gruppe.

Die ersten Prostatakrebs-Selbsthilfe-Gruppen wurden im Jahr 2000 gegründet. Im ersten Halbjahr 2011 waren es bundesweit 243 Gruppen, davon 34 in Baden-Württemberg. Alle Selbsthilfe-Gruppen sind im Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. organisiert und werden von der Deutschen Krebshilfe und durch Spendengelder finanziert. Die Tätigkeit in den Gruppen ist ehrenamtlich.

Die Prostata-Selbsthilfe-Gruppe Bruchsal-Bretten ist gemeinnützig und als Verein beim Finanzamt Bruchsal eingetragen.

Mitgliedschaft bzw. die Teilnahme an den monatlichen Treffen und Vorträgen ist kostenlos.


Ziele der Selbsthilfegruppe:


Prostatakrebs-Betroffene sollen die Möglichkeit haben über ihre Probleme und Ängste zu sprechen und ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen auszutauschen. Wir wollen uns gegenseitig helfen die Diagnose „Krebs“ anzunehmen und die Erkrankung als Teil unseres künftigen Lebens zu begreifen. Ziel ist es auch unsere Lebenspartnerinnen mit einzubinden.

Im Vordergrund stehen Aufklärung über den Prostatakrebs, über aktuelle Therapien und deren Nebenwirkungen. Umfassendes Informationsmaterial soll dabei helfen eine Therapie-Entscheidung zu erleichtern. Unser Ziel ist der „mündige Patient", der mit seinem Arzt eine selbst bestimmte Therapie-Entscheidung treffen kann.

Wichtig ist uns die Begleitung der Betroffenen in der Nachsorge. Deshalb organisieren wir Fachvorträge, in denen erfahrene Ärzte sowohl über aktuelle Forschungsergebnisse als auch über die neuesten Therapien bei Prostatakrebs informieren.
Genauso wichtig ist es uns bei öffentlichen Veranstaltungen und in den örtlichen Medien über das Wirken der Selbsthilfe-Gruppe zu informieren, um Männer im Vorsorgealter zur Teilnahme an den Krebsvorsorgeuntersuchungen zu motivieren.

Wir laden PK-Betroffene, deren Lebenspartnerinnen und Interessierte herzlich ein, an unseren monatlichen Treffen und Veranstaltungen teilzunehmen. Diskretion gegenüber Dritten ist für alle Teilnehmer Pflicht. Selbstverständlich können Betroffene sofort nach der Diagnose oder bereits vor einer Biopsie mit dem Leiter der Selbsthilfe-Gruppe Einzelgespräche führen und danach entscheiden, ob sie in die Selbsthilfe-Gruppe kommen wollen.

Unseren Zielen entsprechend wechseln wir – je nach Bedarf - zwischen Treffen der SHG bei denen der Erfahrungsaustausch unter den Betroffenen im Vordergrund steht und Fachvorträgen mit anschließender Diskussion. Zur Information über viele mit Prostatakrebs zusammenhängende Themen stehen den Teilnehmern ausführliche Unterlagen kostenfrei zur Verfügung.